Der Beruf des Rangers

1872 wurde in den USA der erste Nationalpark ausgewiesen, der Yellowstone National Park. Acht Jahre später nahm dort Harry Yount als erster Ranger der Welt seine Arbeit auf. Seitdem ist die gesellschaftliche Notwendigkeit, das Naturerbe der Welt zu erhalten und schützend zu betreuen, dramatisch gewachsen.

Der Beruf des Rangers genießt im anglo-amerikanischen Raum hohe Wertschätzung und ein sehr positives Image. Die gleiche Entwicklung ist mittlerweile auch in Deutschland festzustellen; jährlich gehen mehrere Hundert Anfragen nach den Arbeitsmöglichkeiten als Ranger in deutschen Schutzgebieten beim Bundesverband Naturwacht ein. Die Tendenz ist steigend. Insbesondere Jugendliche sehen im Rangerberuf eine sinnvolle Betätigung im Kontakt mit der Natur und mit anderen Menschen.

Fortbildung

Die berufliche Qualifizierung für die Tätigkeit als Ranger ist bundesweit einheitlich geregelt. Die staatliche Anerkennung des Berufes geschah am 14.03.1998 mit Inkrafttreten der Fortbildungsverordnung (Bundesgesetzblatt Nr. 14 vom 13.03.1998) zum/r "Geprüften Natur- und Landschaftspfleger/in".

Zulassungsbedingungen

Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist die Herkunft aus einem "grünen" Beruf. Eine Seiteneinstiegsklausel ermöglicht es jedoch auch Menschen mit anderer beruflicher Vorbildung einzusteigen. Das bedeutet, die notwendigen Kenntnisse können auch auf andere Weise erworben und nachgewiesen werden.

Aufgabenbereiche

Weiterführende Informationen